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Unser Gaestebuch

Unsere Reise beginnt in Anuradhapura, der Stadt, die wir leider nicht aussprechen können, obwohl sich der Name bei unserem singhalesischen Reiseführer so leicht und vor allem kurz anhörte...

Wir machen uns zunächst auf den Weg zur Tempelanlage. Hier heißt zum ersten Mal für uns “Schuhe ausziehen”. So wird es uns noch öfter “ergehen”, immer wenn wir heilige Stätten der Buddhisten betreten. Wir waren nur irgendwie in dem Glauben, dies würde sich auf Tempel nicht auf Tempel-Gelände beziehen... So hatten wir doch einiges barfuß zu laufen...

Was auf den Fotos recht schlecht erkennbar ist, ist eines der Heiligtümer der Singhalesen, der Bo-Baum von Sri Lanka. Jedes Kloster besitzt einen Bo-Baum, um unter diesem zu beten. Dieser aber ist ein Ableger von dem Original-Bo-Baum, unter dem Buddha ca. 500 v.C. in Indien die Erleuchtung fand.

Es haben sich Bevölkerungsmassen an diesem Tag in der Stadt und natürlich auch in der Tempelanlage versammelt, da wir uns für unseren Besuch einen wichtigen Feiertag “ausgesucht” haben. Es ist der Vollmondtag im Juni, an diesem wird die Einführung des Buddhismus in Sri Lanka gefeiert.

Der Buddhismus wurde 247 v.C. durch einen indischen Kaiser-Sohn auf die Insel zum damaligen König Devabampiya  “gebracht”.

Anuradhapura war mehr als 1000 Jahre Königsstadt der Insel und wurde widersinnigerweise irgendwann (nach Ihrer Zerstörung) völlig vergessen. Erst 1820 (etwa 800 Jahre nach ihrer Zerstörung) wurden die Reste der Stadt von Briten wiederentdeckt.