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Die Stadt Santa Clara liegt im Herzen Kubas, direkt an der wichtigen Eisenbahnstrecke, die Havanna im Westen und Santiago de Cuba im Osten verbindet. Diese Lage war für die Stadt in mehrfacher Hinsicht bedeutend...

Ein Mann hat in dieser Stadt seinen größten Erfolg als Guerillakämpfer gefeiert und liegt auch hier begraben...

...Ernesto “Che” Guevara. Seine Überreste liegen seit dem 08.10.1997, seinem 30. Todestag, in dem Mausoleum.

Der gigantische Platz vor dem Mausoleum nennt sich natürlich Plaza de la Revolucion... hier werden große Massenkundgebungen veranstaltet.

“Queremos que sean como el Che” sagte Fidel und wollte damit alle Pioniere auffordern, so zu werden wie Che.

Einen solchen Platz findet man in jeder Stadt Cubas. Und nicht nur in Santa Clara, sondern auf allen Plätzen werden jeden Samstag morgen Kundgebungen abgehalten. Es versteht sich von selbst, das man als guter Sozialist anwesend sein muß. Eine dieser samstäglichen Veranstaltungen wird live im Fernsehen gezeigt, und abends um 18:30h direkt noch einmal wiederholt.

Die Brücke im Hintergrund ist das eigentliche, nicht sozialistische Wahrzeichen der Stadt.

Hier beginnen wir unseren Rundgang durch das Zentrum der Stadt... es sollte sich herausstellen, daß man hierfür nicht allzu viel Zeit einplanen muß...

Wir spazieren Richtung Zentrum.

Auch hier gibt es alte Kolonialhäuser und traditionelles Kopfsteinpflaster. Und doch fehlt es der Stadt an Atmosphäre.

Vielleicht liegt es daran, daß die Stadt recht plötzlich an Bedeutung gewann und nicht langsam wachsen konnte.  Dies war 1872 der Fall, als die Eisenbahn in Kuba Einzug hielt. Santa Clara liegt an dieser Strecke und stieg dadurch binnen kurzer Zeit zur Provinzhauptstadt auf.

Im Gegenzug bewirkte dies übrigens, daß die Bedeutung von Trinidad verblaßte, wodurch sie - für uns glücklicherweise - auf dem damaligen Entwicklungsstand der Architektur mehr oder weniger verharrte.

Der Parque Vidal, der Hauptplatz der Stadt, um den sich alle wichtigen Gebäude gruppieren...

... unter anderem auch das Hotel ‘Santa Clara Libre’.

Dieses Gebäude wurde - wie man an den Einschußlöchern erkennen kann - von den Guerillas heiß umkämpft.

Historische alte Gebäude...

...die teilweise leider wie in Havanna verotten...

...oder aber bereits wieder wie neu erstrahlen.

Der kubanische Sonntagsausflug... an dem vor allem die Kleinen Riesenspaß hatten...

Die Mittagshitze nimmt uns ein wenig die Lust auf Sightseeing.

Man gönnt sich eine kleine Ruhepause und beobachtet das bunte Treiben.

Es ist Zeit, davon zu reiten ... äh zu gehen...

Wir verlassen die Stadt....

Vorbei am Gran-Hotel...

... zieht es uns zu einem weiteren geschichtsträchtigen Ort.

Dabei passieren wir einen der beindruckenden alten Bäume (Ficus), die schon alles gesehen haben...

... und auch an diesem Haus ist schon viel Geschichte vorbeigezogen...

Und dann sind wir angekommen: am Monumento de tren Blindado (Monument des gepanzerten Zuges). Hier, vor den Toren der Stadt, fand 1958 einer der letzten und entscheidenen Kämpfe der Revolutionäre mit den Batista-Truppen statt.

Hier, im Zentrum Kubas wiederholte Castro eine alte Kampfstrategie Jose Martis. Sein Ziel war es, die Verbindung zwischen Havanna im Westen und Santiago der Cuba im Osten des Landes zu kappen.

Batista hatte den grandiosen Einfall, seine Soldaten in einem gepanzerten Zug gegen die Guerillas in den Kampf zu schicken. Damit waren sie völlig umbeweglich und den Revolutionären im grunde hoffnungslos ausgeliefert. So ergaben sich 400 wenig motivierte Soldaten dem Ansturm von 18 mit Molotow-Cocktails und einem Bagger “bewaffneten” Guerilla-Kämpfern...

Der Kubaner von heute lebt mit diesem Mahnmal genauso unspektakulär im Einklang wie mit allen anderen Dingen, die sein Leben begleiten, auch.

Und zum Abschied von Santa Clara präsentiert sich uns noch einer der wundervollen Oldtimer...

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Adios!

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