Richtig viele “touristische Freuden” erlebt man in dieser Stadt nicht so schnell. Da dieser Ort bei den meisten Touristen nicht auf dem Programm steht, begegnen die Kubaner einem hier noch natürlicher. Unter ihnen
gibt es noch keine sogenannten Jineteros (Reiter), die für ein paar Dollars von der Zigarre über ein Abendessen bis hin zu ihrer Gesellschaft, alles anbieten, was ein Touri “abnimmt”. Am Abend besuchten wir einen Hinterhofgarten, in dem mehrere Bands ihren Salsa und Son spielten. Der Innenhof hatte eine kleine Bühne und war ansonsten voller
Tische und Stühle. Es waren ca. 100 kubanische und genau 4 nichtkubanische Gäste anwesend. Wir dachten: “Seltsam , keine Tanzfläche, obwohl die Kubaner doch dafür bekannt sind, daß sie bei Musik nicht sitzen bleiben können.” Das erwies sich dann wieder als typisch deutsch gedacht: Der Kubaner braucht keine Tanzfläche - er steht auf, schiebt den Stuhl zur Seite und tanzt. Wir erlebten einen ganz wundervollen Abend! |