Schweinebucht
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Schweinebucht

Die Schweinebucht sollte am 17.04.1961 eine zentrale Rolle in der revolutionären Geschichte von Cuba spielen.

In Guatemala und Nicaragua gründeten Exilkubaner nach Castros Revolutionserfolg 1959 Ausbildungscamps für Söldner, um den Kampf gegen Castro aufnehmen zu können. Die Camps wurden von der CIA unterstützt.

Mitte April 1961 verlassen die Exilkubaner mit Schiffen Nicaragua in Richtung Kuba. US-Amerikaner waren bei der Mission nicht dabei, weil Präsident Kennedy sich nicht direkt an einer Inavasion beteiligen wollte. Und doch wurde den Söldnern US-amerikanisches Kriegsgerät zur Verfügung gestellt.

 

Die Invasion sollte in der dünn besiedelten Bahia de los Cochinos (Schweinebucht) erfolgen. Um eine gefahrlose Landung zu ermöglichen , sollte die kleine kubanische Luftwaffe am Boden durch Flugzeuge zerstört werden.

Doch das Castro-Regime hat diesen Plan vereiteln können, so daß letztendlich die kubanische Luftwaffe den Kampf im Sinne Castros entscheiden konnte.

Binnen 72 Stunden hatte das neue Kuba gewonnen. Es gab insgesamt 200 Tote. Außerdem wurden von kubanischer Seite 1200 Gefangene  gemacht.

Der Sieg der Revolution und die “erste große Niederlage des Imperialismus in Amerika” prägte die weitere Entwicklung Kubas. Der Führer der Revolution, Fidel Casto, hatte bis zu diesem Zeitpunkt nicht die gleichen sozialistischen Ziele wie sein Bruder Raul und wie Che Guevara. Castro wollte primär ein freies Kuba.

Seine Lehre aus der Schweinebucht war die endgültige Abkehr von den USA. Da er jedoch nur mit einem starkem Partner an der Seite die Freiheit Kubas gegenüber den finanziell starken Exilkubanern und der Zuckermafia  zu sichern glaubte, war er den sozialistischen Bestrebungen seiner beiden Kampfeshelden aufgeschlossen. Da für ihn keine Beziehungen zu China in Frage kamen, die besonders von Guevara gewünscht waren, knüpfte er Kontakte zur Sowjetunion.

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Die Invasion in der Schweinebucht und der Sieg können letztendlich als der entscheidende Moment in der Revolution angesehen werden, indem Kuba endgültig ein sozialistischer Staat geworden ist. Der gescheiterte Versuch, Castro zu stürzen, hat eine mögliche US-amerikanische Annäherung unmöglich gemacht.

 

Der Nationalstolz der Kubaner wird noch heute im wesentlichen durch den Sieg in der Schweinebucht genährt.